Angefangen hat alles sehr
früh mit der Leidenschaft für das Grillen in der Natur,
wo ich uralte Grilltechniken verschiedener Völker ausprobiert
habe. Als ich vor etwa 8 Jahren erstmals den Smoker (Lokomotive)
auf einem Volksfest entdeckte und den unvergleichlichen Geschmack
des Fleisches aus diesem Barbecue-Gerät genießen durfte,
stand mein Entschluss fest: so ein Gerät musst du haben. Kurze
Zeit später war ich mit meinem Smoker auf dem Weg zu Freunden
ins spanische Galizien. Die Gegend ist bekannt für die vielen
Volksfeste im Sommer, auf denen mein dort unbekannter Smoker die
Galizier zum Staunen und Schmatzen brachte. Begeistert vom Wohlgeschmack
der Speisen waren auch die Messebesucher auf unterschiedlichen lokalen
Messen, z.B. in Ribeira, oder bei Firmenevents. Zusammen mit Restaurants
organisierte ich Sonderveranstaltungen mit dem Smoker, z.B. Texasbarbecue.
Als Ergänzung zu meinem Smoker-Angebot kam später der
Kugelgrill mit seinen Möglichkeiten zum indirekten und direkten
Grillen hinzu. Als das Interesse im Bekanntenkreis größer
wurde, veranstaltete ich eine Grillschulung. Auf Empfehlung von
Freunden bot ich den Grillkurs für Touristen in galizischen
Hotels an.
Die Teilnehmer entdeckten, dass Grillen nicht gleichbedeutend
ist mit verbrannter Wurst und ledrigem Steak und dass man mit einem
guten Grillgerät das Gourmet-Restaurant ins eigene Haus verlagert.
Die Kunst beim Barbecue und beim Grillen besteht darin, den Eigengeschmack
des Grillguts zu bewahren, das Fleisch zart und saftig auf den Teller
zu bringen und naturbelassene Lebensmittel zu einfachen, urigen
und doch raffinierten Kombinationen zusammenzustellen. Überkandidelte,
abstruse Gerichte haben beim Barbecue und beim Grillen nichts verloren.
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