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Grilltipps für
Einsteiger
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Grill bestücken
- Den Grill nicht mit unterschiedlichen Lebensmitteln gleichzeitig
bestücken, z.B. mit Fleisch, Gemüse und Kartoffeln.
Die Lebensmittel benötigen verschiedene Temperaturen, verschiedene
Garzeiten, da verlieren selbst erfahrene Griller den Überblick
und das Ergebnis kann entmutigend sein.
- Falls unterschiedliche Lebensmittel dieselbe Grill-Temperatur
erfordern, bestücken Sie den Grill nach und nach: zuerst
das Lebensmittel mit der längsten Garzeit, nach einer bestimmten
Zeit das Lebensmittel mit der kürzeren Garzeit usw. Wichtig
dabei ist, dass Sie die verschiedenen (getesteten) Garzeiten genau
kennen und überwachen!
- Falls Sie die einzelnen Lebensmittel nacheinander fertig garen,
benötigen Sie eine Warmhaltevorrichtung (z.B. für das
Fleisch). Sobald alle Lebensmittel gar sind, nochmals alle zusammen
kurz im Grill aufwärmen.
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Verschiedene Fleischsorten grillen
- Das Fleisch gart im Inneren durch Wärmeleitung. Deshalb
brauchen dünne Stücke für kurze Zeit starke Hitze.
Dicke Stücke benötigen über längere Zeit mittlere,
konstante Hitze.
- Rindfleisch zu grillen, ist sehr heikel: es geht immer um Bruchteile
von Minuten! Je dünner die Steakscheibe, um so kürzer
die Garzeit. Üben Sie mit dicken Scheiben von 3 bis 5 cm.
Die Garzeit ist länger, das Fleisch bleibt saftiger und weicher.
Testen Sie die Garstufe (blutig, medium, durch) mit der Druckprobe.
- Folgende Garstufen sind auch aus gesundheitlichen Gründen
zu empfehlen:
durch (well done) für Geflügel und Schweinefleisch,
blutig, medium oder durch für Rindfleisch, Lammfleisch
- Besonders Rindfleisch soll nach dem Fertiggaren noch 10 Minuten
in der Warmhaltezone des Grills ruhen, damit sich der Fleischsaft
im gesamten Fleischstück verteilen kann und sich der Druck
im Fleisch abbaut.
- Fisch darf nicht zu lange auf dem Grill bleiben, weil er trocken
wird. Der Fisch ist gar, sobald weißer Eiweißsaft
austritt.
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Garprobe machen
- Garzeiten sind relativ und hängen ab von der Temperatur
und der Größe des Grillguts. Deshalb verlässt
sich der Griller eher auf Sehen, Riechen, Tasten, denn Geruch,
Farbe und Konsistenz des Grillguts sind ausschlaggebend. Bei großen
Fleischstücken hilft meist nur das Thermometer für Kerntemperatur.
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 Die
Druckprobe geht davon aus, dass der Daumenballen ähnlich
elastisch ist, wie das zu testende Fleisch. Dabei berührt
die Daumenspitze die Spitzen des Mittelfingers, des Ringfingers
oder des kleinen Fingers derselben Hand, ohne zu pressen. Mit
einem Finger der anderen Hand drücken Sie auf den Daumenballen.
Es gelten folgende Regeln:
Daumen und Mittelfinger = blutig (englisch, rare)
Daumen und Ringfinger = medium
Daumen und kleiner Finger = durch (well done)
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Vermeiden Sie, das Fleisch während des
Grillens anzustechen oder anzuschneiden: es verliert an Saftigkeit.
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Ein Kerntemperatur-Thermometer ist erforderlich
bei großen, dicken Fleischstücken, die z.B. im Smoker
oder beim indirekten Grillen in Kugel- und Haubengrills gegart
werden. Platzieren Sie die Spitze des Thermometers an der dicksten
Stelle in der Mitte des Fleischstücks.
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Grilltemperatur testen
- Halten Sie die Hand ca. 5 cm über den heißen Rost
und zählen Sie die Sekunden, bis Sie die Hand wegziehen müssen:
2 - 3 s = hohe Hitze (ca. 230 – 240 °C)
6 – 8 s = mittlere Hitze (ca. 160 - 175 °C)
11 – 14 s = niedrige Hitze (ca. 110 – 120 °C)
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